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Ducati Neuheiten 2019

08.11.2018

 

Die Ducati Neuheiten 2019

Neun Modellneuheiten, darunter drei komplett neue Bikes, präsentiert Ducati auf der EICMA in Mailand. Highlight ist die super-exklusive und bärenstarke Panigale V4 R mit 221 PS.

Auch in diesem Jahr liess es sich Ducati-CEO Claudio Domenicali nicht nehmen, die Modellneuheiten für die anstehende Saison im Rahmen der exklusiven „Ducati World Première“ höchstpersönlich den hunderten angereisten Medienvertretern zu präsentieren.
Und er hatte viel zu zeigen: neun Modellneuheiten, darunter drei komplett neue Bikes.

 

Monster 821 Stealth


Mit weltweit über 330‘000 abgesetzten Einheiten belegt die Monster-Familie innerhalb der Ducati-Community nach wie vor den einsamen Spitzenplatz. Und mit dem Sondermodell 821 Stealth wird schon bald eine neue Monster verfügbar sein, die gegenüber der Basis-821 über diverse hochwertigere Komponenten verfügt. Etwa eine voll einstellbare Gabel, den Quickshifter DQS, ein Fly Screen sowie eine deutlich rassigere Lackierung.

 

 

Multistrada 950 und 950 S


Im Adventure-Segment zeigten die Bologneser neben der bereits an der Intermot enthüllten Multistrada 1260 Enduro die Überarbeitung der neu 113 PS starken kleinen Schwester Multistrada 950, von der es auch eine S-Version geben wird. Neu sind beispielsweise das Kurven-ABS, eine hydraulische Kupplung, leichtere Räder, eine neu gezeichnete und ebenfalls leichtere Schwinge sowie die Berganfahrhilfe. Der komplett neuen S-Version vorbehalten sind u.a. der bidirektionale Quickshifter, der Tempomat, das adaptive Fahrwerk und das 5-Zoll-TFT-Display.

 

 

Hypermotard 950 und 950 SP


Komplett überarbeitet (und schärfer gezeichnet) hat Ducati seine im Jahr 2007 als 1100er erstmals lancierten Hypermotard-Fun-Bikes. Sie tragen neu den Namenszusatz „950“ (statt 939) wurden drei Kilo leichter (178 kg trocken), verfügen u.a. dank schmalerem Tank über ein verkürztes Schrittbogenmass (-53 mm), Radialpumpen für Bremse und Kupplung, Tagfahrlicht, Voll-TFT-Display, USB-Ladebuchse, Wheelie- und Driftkontrolle, Kurven-ABS sowie komplett neu gezeichnete, pfiffige Auspuffdämpfer. Der 937-ccm-Twin wurde gegenüber dem Vorgänger 1,5 Kilo leichter und vier PS stärker (114 PS), wobei insbesondere in der Mitte deutlich mehr Druck versprochen wird. Die edle SP-Version ist dank Schmiederädern nochmals zwei Kilo leichter, verfügt über eine massive 48-mm-Gabel (komplettes Öhlins-Fahrwerk), einen bidirektionalen Quickshifter und 20 mm mehr Bodenfreiheit.

 

 

Diavel 1260 und 1260S


2011 lanciert, wurde auch der Active-Dragster Diavel laufend erneuert. Für 2019 steht nun eine Rundumerneuerung an, wobei neben dem aus der Multistrada und der X-Diavel bekannten 1260er-Aggregat mit variabler Ventilsteuerung (159 PS) ein moderneres und weniger verspieltes Design implementiert wurde. Zudem hält die Total-Technisierung nun auch bei diesem Modell Einzug, wobei jegliche Elektronik-Features eingeführt wurden, die der Sicherheit und dem Fahrspass dienen (u.a. Launch-Control, Kurven-ABS und Tempomat). Selbstverständlich gibt es neben der Basis-Version auch eine technisch aufwändigere S-Variante (Öhlins, M50-Brembos, Schmiederäder, Quickshifter etc.).

 

 

Panigale V4 R


17 Weltmeistertitel, 341 Rennsiege – die Superbike-WM-Bilanz der Ducati-Renner mit Vierventil-V2-Motoren ist legendär. Nach exakt 30 Jahren vollziehen die Bologneser nun auch in der Superbike-WM den Paradigmenwechsel vom V2 auf den V4-Motor – mit der brandneuen Panigale V4 R, dem Homologationsmodell für die prestigeträchtige und seriennahe Rennserie. Das Drehzahlniveau des neuen, 998 ccm grossen Aggregats ist abenteuerlich: Erst bei 15‘250/min stellen sich die homologierten 221 PS ein! Damit dreht der Tausender-V4 sagenhafte 2250/min höher als der 1103-Kubik-V4. Geschmiedete Kurbelwelle, Titanventile – alles allerfeinst. Eine weitere Besonderheit der R stellt das von Ducati Corse beigesteuerte Aero-Paket dar, das die Aerodynamik dank breiteren Schalen und Winglets auf der Piste verbessert und – über markante Lüftungsöffnungen an den Seitenschalen – via Unterdruck auch die Kühlung optimiert. Gegenüber der S zeigt sich auch die Radaufhängung deutlich hochklassiger: Vorne führt eine NPX 25/30 von Öhlins das geschmiedete Marchesini-Rad, hinten arbeitet ein exzellentes TTX36-Federbein desselben Herstellers. Die Einarmschwinge ist vierfach justierbar. Dazu kommen etliche Karbonteile, ein Fünfzoll-TFT im Cockpit und die vollste Ladung an Elektronik, die mit einer Sechsachsen-IMU derzeit möglich ist. Die Gewichts-Messlatte sinkt auf unglaubliche 164 kg trocken. Die Auslieferung beginnt im Januar, der Preis des hochfeinen Superrenners ist durch das Superbike-Reglement gedeckelt.